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Web- und Designsprech, Teil 3

Von Account bis Wireframes in (hoffentlich) einfacher Sprache

Da ich sehr gut verstehen kann wenn meinem Gegenüber plötzlich das Fragezeichen vor der Stirn leuchtet, habe ich hier einen kleinen Fachwörter-Übersetzer installiert. In Abständen versuche ich die immer wiederkehrenden Fachausdrücke in einfacher Sprache zu erklären.

In der Medienwelt kommt man um die damit verbundene Fachsprache häufig nicht herum. Nicht nur die Online-Kommunikation verlangt eine teilweise englisch/amerikanische Wortsprache, die teilweise noch mit speziellen Fachausdrücken gespickt ist. Das ist manchmal notwendig um eindeutig miteinander zu kommunizieren denn der Teufel liegt bekanntlich oft im Detail.

Ich mache weiter mit E

E-Commerce – Als Electronic Commerce wird der virtuelle Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden im Internet bezeichnet. Das Online-Shopping hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen. Man shoppt heutzutage am liebsten daheim vom Sofa aus und bekommt das Gewünschte dann bis an die Haustür geliefert. Das hat Vor- und Nachteile. Der Logistikaufwand für den Transport und Rücktransport der Waren (wenn sie nicht gefallen oder passen oder …) ist enorm gestiegen und damit u.a. auch der Verbrauch von Verpackungsmaterialien. Aber gerade in den Zeiten, die wir gerade erleben, ist es die einzige Möglichkeit die kaputte Hose zu ersetzen oder die Bücher zu bestellen, die man gerade braucht.

E-Mail – Elektronische Post. Aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit keinem anderen Medium kann man Bild und Textdateien so schnell übermitteln. E-Mail ist immer noch einer der beliebtesten Dienste im Internet. Aber auch hier gelten die gleichen Regeln für Form und Höflichkeit,wie in der analogen Post. Das sollten wir nie vergessen auch wenn es immer „mal eben“ so schnell geht.

Editorial Design – umfasst das Grafikdesign von gedruckten Produkten, wie z.B. Magazine, Zeitungen, Bücher, Broschüren oder Kataloge. Sehr wichtig hierfür ist immer das Design des Titels oder Umschlags, das Festlegen eines Gestaltungsrasters für immer wieder kehrende Publikationen, die Anordnung von Grafiken und Fotos sowie den Einsatz von Typographie für die Texte. Alles Aufgaben die fluxmedien mit Leidenschaft übernimmt.

Emoticon – ist ein künstliches Wort gebildet aus Emotion und Icon. Ein Emoticon kann aus der Tatstatur mit vorhandenen Zeichen erzeugt werden, in dem in der Online-Kommunikation ein Teilnehmender einem Kommunikationspartner seinen Gemütszustand übermittelt. Die bekanntesten Emoticons ist der Smiley 🙂 und das zwinkernde Auge 😉 Mittlerweile stellen die modernen Systeme eine Vielzahl von Emoji’s zur Verfügung, die wenn man nicht aufpasst, die Kommunikation auch unverständlich machen können.

Exlibris – waren früher in Bücher eingeklebte Zettel oder Stempel, die den Eigentümer vorstellten. Sie entstanden nach der Erfindung des Buchdrucks im späten Mittelalter, weil durch die Vielzahl der danach entstandenen Büchern und Bibliotheken eine konkrete Zuordnung des Eigentums unerlässlich wurde. Es entstanden kunstvoll gestaltete Exlibris, als Holzschnitt, Kupferstich u.a. und wurden somit zu Sammlerobjekten. Wegen mir könnte diese Tradition gern wieder aufleben. Ich selbst habe für mich einen persönlichen Buchstempel gestaltet und kann das gern auch für Sie übernehmen.

FAQ(frequently asked questions) sind häufig gestellte Fragen. Wichtige, weit verbreitete Online-Dienstleistung, bei der diese häufig gestellten Fragen beantwortet werden. FAQ sind eine gute Möglichkeit Informationen über bestimmte Aspekte eines Produktes oder einer Dienstleistung dem Webseitennutzenden zu präsentieren. Wer bekommt nicht gern Fragen, die ihn beschäftigen, schnell beantwortet.

Flowchart – ist ein Ablaufdiagramm für digitale Anwendungen, z.B. einer Webseite. Die Informationsarchitektur und der Aufbau einer Webseite wird so anschaulich grafisch darstellt. Mit Hilfe eines Flowcharts lassen sich unterschiedliche Szenarien, die auf der Webanwendung erscheinen sollen, durchprobieren. Das gilt natürlich auch für die Struktur und Darstellung auf mobilen Endgeräten und Anwendungen.

Firewall – kann man sich schon wie eine Feuerwand vorstellen, die man nicht durchdringen kann (soll). Eine Firewall baut eine elektronische Sicherheitsbarriere auf, die verhindern soll, dass Unbefugte in das Netzwerk von Unternehmen eindringen können. Sie ist also sehr wichtig.

Freeware – ist eine Software, die im Internet gratis vertrieben wird und umsonst auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden kann. Das können Spiele, Schriften oder Programme sein. Aber hier ist Vorsicht geboten. Gratis Geschenke sind rar. Alles, was ohne Rechnung aus dem Internet geladen wird, hat unter Umständen kleine Haken an den Füßen. Man bezahlt vielleicht nicht mit Geld aber vielleicht mit seinen persönlichen Daten oder jeder Menge Erfahrung wenn man das Kleingedruckte überlesen hat.

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– Fortsetzung folgt –

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