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Web- und Designsprech, Teil 2

Von Account bis Wireframes in (hoffentlich) einfacher Sprache

Da ich sehr gut verstehen kann wenn meinem Gegenüber plötzlich das Fragezeichen vor der Stirn leuchtet, habe ich hier einen kleinen Fachwörter-Übersetzer installiert. In Abständen versuche ich die immer wiederkehrenden Fachausdrücke in einfacher Sprache zu erklären.

In der Medienwelt kommt man um die damit verbundene Fachsprache häufig nicht herum. Nicht nur die Online-Kommunikation verlangt eine teilweise englisch/amerikanische Wortsprache, die teilweise noch mit speziellen Fachausdrücken gespickt ist. Das ist manchmal notwendig um eindeutig miteinander zu kommunizieren denn der Teufel liegt bekanntlich oft im Detail.

Ich mache weiter mit C

Cache – ist der Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers und ist dazu da, Daten schneller zu übertragen. Der Aufruf einer Internetseite ist schneller wenn schon vorhandene Daten aus dem Cache geladen werden. Im Umkehrschluss muss der Cache gelöscht werden wenn man Korrekturen auf den Seiten sehen will, sonst erscheinen die alten Texte oder Grafiken.

CD-ROM – ein Datenträger, der bald komplett in Rente geht. Aktuelle Computer und Notebooks werden schon länger ohne ein CD-Laufwerk ausgeliefert. Ich nehme die CD-ROM hier in diese Liste auch nur noch aus nostalgischen Gründen auf … manchmal braucht man halt etwas zum Anfassen.

Chat – ist eine Online-Plaudertasche. Hier kann „live“ in Echtzeit miteinander kommuniziert werden, also Turbo-E-Mail. Versuchen Sie das mal mit Briefbogen und Marke. (… und was ist mit Telefon? Entfällt bei Husten und Heiserkeit.)

Clipping – ist eine Sammlung von Medienartikeln für den Nachweis über die Effizienz von PR-Maßnahmen. Das können herkömmliche Zeitungsartikel sein, wie Artikel aus Online-Medien … oder meist beides.

Content – ist der Inhalt einer Internetpräsenz, der aus Texten, Bildern, Videos oder/und Audiodateien besteht. Er ist elementarer Bestandteil einer guten Internetpräsenz aber Inhalt ist nicht gleich Inhalt. Auch dieser Inhalt sollte einen „Nährwert“ haben. Von relevantem Content spricht man wenn die Informationen für die Nutzenden optimal aufbereitetet und zugänglich gemacht werden. Das ist zeitaufwändig aber sehr wichtig.

Cookie – nein, das sind keine Weihnachtskekse obwohl es gerade wieder an der Zeit ist. Ein Cookie ist eine browserspezifische digitale Kennung, die auf der Festplatte der Nutzenden gespeichert wird. Cookies identifizieren nicht die Personen sondern die Browser, mit denen auf ein Internetangebot wiederholt zugegriffen wird. Man kann aber bei einer entsprechenden Konfiguration seines Browsers über die Vergabe von Cookies selbst entscheiden. … und man kann sie von Zeit zu Zeit auch mit dem gesamten Cache [Cache: siehe oben] von seinem Computer löschen.

Customer Journey(Kunden-Gefühlsreise) ist ein Begriff aus dem Marketing, der die Schritte beschreibt, die die Kundschaft durchläuft, bevor sie sich für oder gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheidet. Diese „Gefühlsreise“ beinhaltet alle Berührungspunkte (in Fachsprache Touchpoints genannt) der Kundschaft mit einer Ware oder einem Unternehmen. Das kann analog, wie digital sein und direkt, wie indirekt. Die Visualisierung einer solchen Customer Journey hilft bei der Entwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung oder der ganzen Unternehmensstrategie online, wie offline. Wenn man weiß, wo es klemmt oder immer wieder weh tut oder warum es an manchen Stellen ganz einfach flutscht ist sich dem Erfolg der Strategie sicher.

D wie Domain

Domainname – ist der Teil einer URL, der dem https://www oder https:// folgt und durch ein „/“ abgeschlossen wird. In der URL https://fluxmedien.de/ ist fluxmedien der Domainname und de die Domain. Die Domains stehen sowohl für Ländernamen (.de für Deutschland, .eu für Europa, .at für Österreich etc.) aber auch für bestimmte Bereiche wie .com für kommerzielle ausgerichtete Seiten, .info für Seiten die eher Informationszwecken dienen usw. Mit neuen Top Level Domains ist anhand der Domain-Endung noch differenzierter auf dem ersten Blick erkennbar welchen Themenbereich eine Webseite abdeckt (z.B. .shop, .tv, bio, etc.).

Download – bedeutet herunterladen. Auf Internetseiten können häufig Daten auf die Festplatte des eigenen Computers heruntergeladen werden. Das können Bilder, Textdokumente, Filme oder Audiodateien sein. Sie werden damit auf die Festplatte kopiert. Das ist nicht immer kostenlos und diese Daten haben auch häufig einen Urherberrechtsschutz und dürfen unter Umständen nicht für jeden Zweck genutzt werden. Hier ist Aufmerksamkeit geboten.

Drag & Drop – ist eine von Apple entwickelte intuitiv angelegte Arbeitstechnik am Computer, bei der Elemente auf dem Bildschirm durch Bewegung bearbeitet werden können. Einfach übersetzt heißt das „Ziehen und Loslassen/Ablegen“ und leistet heutzutage jedes Betriebssystem.

DPI(dots per inch) … oder Punkte pro Zoll, ist eine Maßeinheit für die Bildauflösung bei Druckern, Monitoren und Scannern. DPI gibt an in wieviele Bildpunkte (Pixel) pro Inch (2,54 cm) ein Bild geteilt wird. Auflösung bdeutet dabei die Anzahl der Bildpunkte pro Quadratzentimeter. Einfach ausgedrückt benötigt man für ein gedrucktes Bild auf einer Broschüre viel mehr Punkte als für die Darstellung eines Bildes auf dem Monitor … obwohl die heutigen hochauflösenden Displays auch eine gute Bildauflösung benötigen, damit Bilder nicht unscharf oder pixelig aussehen.

Design Manual – oder auch Styleguide genannt. Hier sind alle Angaben eines Corporate Designs festgelegt, um es immer konstant und unverwechselbar zu halten. In einem Manual wird das Logo in allen einzusetzenden Versionen dagestellt, auch wie es auf keinen Fall abgebildet werden darf ist dort nachzusehen. Farben und Schriften für alle Einsatzgebiete werden festgelegt und sind nachlesbar. Also eine wichtige Unterlage für die Unternehmenskommunikation.

Design Thinking – ist als strategische Herangehensweise zu verstehen, die davon ausgeht, dass Probleme besser gelöst werden können wenn Menschen unterschiedlichster Fähigkeiten gemeinsam neue Ideen entwickeln. Hier steht immer die Sicht des später Anwendenden (Zielgruppe) im Vordergrund. Diesen Prozess kann man sich als „lernend-sich-weiterentwickelnd“ vorstellen. Zusammengefasst:
– verstehen – beobachten – darstellen – Ideen finden – prüfen und bewerten – umsetzen.

Wenn Sie noch einmal Teil 1 lesen möchten, klicken Sie bitte hier >>

– Fortsetzung folgt –

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